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    #46: Wie wirkt mein Geld besonders nachhaltig, Hendrik Buhrs und Jens Teubler?

    Ohne Geld geht es einfach nicht: Für die Transformation hin zur Nachhaltigkeit brauchen Unternehmen ausreichend finanzielle Mittel, um sich klimagerecht aufzustellen. Aber nicht nur die Umwelt soll nachhaltig behandelt werden, auch die soziale Gerechtigkeit soll von allen Akteur*innen in unserer Gesellschaft gefördert werden. Viele Verbraucher*innen fragen sich deshalb, wie sie ihr Geld am nachhaltigsten anlegen können. Das Thema ist komplex und umfasst viele Ebenen – das wird schnell klar im Gespräch zwischen Hendrik Buhrs, Redakteur für Bank und Börse beim Geldratgeber Finanztip, und Jens Teubler, Senior Researcher im Forschungsbereich Produkt- und Konsumsysteme am Wuppertal Institut. Gemeinsam dröseln sie aber die verschiedenen Faktoren auf und wägen unterschiedliche Sichtweisen und Aspekte ab.

    Den passenden Weg müsse letztlich jede*r für sich selbst finden, doch insgesamt lasse sich festhalten, dass der gesamte Sustainable Finance-Sektor sich in die richtige Richtung bewege. Und das Thema Nachhaltigkeit sei inzwischen  überall angekommen – lediglich die Umsetzung unterscheide sich von Bank zu Bank.

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    #45: Wie wird unser Stadtverkehr nachhaltiger, Katja Dörner und Ulrich Jansen?

    In Städten entstehen viele Emissionen. Das gilt für alle Lebensbereiche, aber ganz besonders für Mobilität: Der Verkehr ist verantwortlich für rund ein Viertel aller städtischen Emissionen. Für Katja Dörner, seit 2020 Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn und Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen, ist der Verkehr daher ein “unmittelbarer Hebel auf der kommunalen Ebene”, um ihr Klimaschutzziel zu erreichen: Bis 2035 soll Bonn klimaneutral werden. Aber Veränderungen im Verkehr seien eine politische Herausforderung, berichtet sie, denn das Thema werde besonders emotional diskutiert. Aus Sicht von Ulrich Jansen, Researcher im Forschungsbereich Mobilität und Verkehrspolitik am Wuppertal Institut, liegt das daran, dass Veränderungen in der Mobilität sehr stark in den Alltag der Menschen eingreifen – sei es durch einen Wechsel der Verkehrsmittel oder durch das Organisieren neuer Wege.

    Im Gespräch der beiden wird deutlich, welche Dimensionen Verkehr in der Stadt hat: Das beginne bei der Quartiersplanung und führe bis zu Themen der Lebensqualität und Sicherheit im Alltag. Im Gespräch diskutieren Dörner und Jansen Lösungsansätze für die Verkehrswende.

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    #44: Der Zukunftswissen-Rückblick: Wie war 2023, Manfred Fischedick?

    Die Herausforderungen waren groß, die Fortschritte oft etwas zu klein. Aber: “Als Wissenschaftler sollte man Optimismus verbreiten”, sagt Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts. Er sieht bei vielen Transformationsthemen  den Fortschritt, wenn er auf das zurückliegende Jahr 2023 blickt: Etwa habe die Bundesregierung die Planungs- und Genehmigungszeiten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien verbessert. Das führe zu einem beschleunigten Zubau und so seien die Kapazitäten von Photovoltaik im zurückliegenden Jahr sogar sehr deutlich erhöht worden. Doch auch wenn er gute Entwicklungen an verschiedenen Stellen sieht, warten weiter große Baustellen: Besonders die Sektoren Verkehr und Gebäude sieht er im Verzug. Hier habe sich zu wenig bewegt, was angesichts der selbstgesteckten und immer kürzer werdenden Zeiträume ein Problem sei. 

    Im Gespräch ordnet Fischedick die Maßnahmen und Beschlüsse rund um die Transformation des letzten Jahres ein und erklärt, wie sich die globalen Krisen des vergangenen Jahres aus seiner Sicht auf die Herausforderung Klimaschutz auswirken. Außerdem gibt er einen Überblick, welche Themen in Projekten des Wuppertal Instituts im vergangenen Jahr eine besonders wichtige Rolle gespielt haben. Anschließend wirft Manfred Fischedick dann noch einen kurzen Ausblick auf das kommende Jahr 2024. Entscheidend werde aus seiner Sicht die Europawahl, denn Europa habe in den vergangenen Jahren viel vorangebracht. Hier gelte es, die Dynamik der letzten Jahre aufrechtzuerhalten.

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    #43: Wie kann Wissenschaft die Welt transformieren, Karoline Augenstein und Franziska Stelzer?

    In der transformativen Wissenschaft überlegen sich die Forscher*innen, wie sie in sogenannten Reallaboren zu neuen Erkenntnissen kommen. Dafür arbeiten verschiedene Disziplinen zusammen, im Vorfeld werden wissenschaftliche Methoden speziell für das Forschungsprojekt entwickelt und es wird immer versucht, das Wissen der beteiligten Menschen aus der Praxis in den Erkenntnisgewinn mit einfließen zu lassen.  Diese Art der Forschung hat viele Vorteile und wird seit zehn Jahren vom Wuppertal Institut und dem Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) entwickelt und vorangebracht. Gleichzeitig stellen sich den Wissenschaftler*innen viele Herausforderungen, auf die neue Antworten gefunden werden müssen, und nicht selten belächeln Forscher*innen der klassisch organisierten Wissenschaft die transformative Wissenschaft. Dr. Karoline Augenstein ist Juniorprofessorin an der Bergischen Universität Wuppertal und vertritt außerdem zurzeit eine Professur für „Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung“ an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie und Dr. Franziska Stelzer, Senior Researcherin im Forschungsbereich Innovationslabore, diskutieren die Besonderheiten transformativer Forschung und argumentieren gegen die Vorbehalte anderer Wissenschaftler*innen.

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    #42: Was erwartet ihr von der COP28, Viviane Raddatz und Wolfgang Obergassel?

    Die wichtigste Klimakonferenz der Welt steht wieder an: Die COP der Vereinten Nationen. Vor allem zwei zentrale Themen stehen für die Vertreter*innen von Staaten, Nicht-Regierungsorganisationen, Forschungsinstituten und der Wirtschaft auf dem Programm: Eine globale Bestandsaufnahme des Weges zu den Klimazielen der COP in Paris von 2015 und ein Fonds, um Verluste und Schäden durch den Klimawandel auszugleichen. Vorab ist klar, dass die Weltgemeinschaft weit entfernt vom Erreichen ihrer selbstgesteckten Ziele steht. Deshalb wird es spannend und wichtig, was die Lösungen sein werden, um erfolgreich den weiteren Weg zu meistern. Wichtig wird dafür sein, dass die Industrienationen den vereinbarten Fonds mit Geld füllen. Andernfalls werden viele Länder des Globale Südens nicht in der Lage sein, weiter zu verhandeln. In der Podcastepisode diskutieren Viviane Raddatz, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland und Mitglied des Sprecher*innenrats der Klima-Allianz und Wolfgang Obergassel, Co-Leiter des Forschungsbereichs Internationale Klimapolitik, über ihre Erwartungen und Einschätzungen an die COP28.

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